Die Klostermühle

Klostermühle Heilsbronn

Die Klostermühle ist ein zweigeschossiger frühgotischer Backsteinbau, der im Osten des ehemaligen Klosters liegt. Sie ist wohl bald nach der Klostergründung (1132) entstanden, aber erst 1336 urkundlich erwähnt. 1515 erfolgte durch einen Nürnberger Meister die Aufsetzung eines Fachwerkgeschosses mit hochgezogenen Giebelwänden, die durch Strebepfeiler stabilisiert wurden. Gekoppelte Spitzbogenfenster und die Fachwerkzier des „Wilden Mannes“ charakterisieren die Längswände. Der ohne Eisennägel zusammengefügte dreibödige Dachstuhl gilt als edles Meisterwerk mittelalterlicher Zimmermannskunst. (vgl. Paul Geißendörfer, Hrsg., Heilsbronn – Ein Zisterzienserkloster in Franken, 2000, S.142)

In der Klostermühle befinden sich seit Mai 2015, dank der Großügigkeit der Besitzerfamilie Faatz, weitere Ausstellungsmöglichkeiten des KunstRaumHeilsbronn. Alle Arbeiten erleben Sie in einer Mühle, deren Einrichtung vorhanden ist und in der die Kunst mit dem besonderen Ort korrespondiert. Ein wichtiger Hinweis: Die Mühle ist auf Grund der baulichen Gegebenheiten nicht für sehr große Besuchergruppen geeignet. Der Zugang ist nur über Treppen möglich!

Hier finden Sie einige Impressionen von der Klostermühle.

2018 ist die Mühle vom 6. Mai bis 17. Juni geöffnet. "Zärtlich und brachial" heißt die Ausstellung von Künstlerinnen und Künstlern des Westmittelfränkischen Künstlerkreises. Geöffnet von Do-So, jeweils von 14-18 Uhr. Ausstellungseröffnung: 6.Mai von 15-18 Uhr.

Kontakt
Tel. 0049 176 64405959
info@kunstraumheilsbronn.de